SLOWFOOD - gutes Rind braucht Weile

Tiroler Grauviehkalb am Dreispitzhof

Die Kälber des Tiroler Grauviehs entwickeln sich etwas langsamer als die Kälber der modernen Fleischrinderrassen. Am Dreispitzhof gönnen wir ihnen aber diese Zeit.

Rund um die Uhr bestens mit frischer, „selbstgezapfter“ Bio-Milch versorgt, wachsen unsere Jungrinder ganz natürlich bei ihren Müttern auf.

 

Und schlussendlich werden wir für unsere Geduld mit ausgezeichnetem, feinfasrigem und saftigem Fleisch belohnt.

FARBBERATUNG - rotes versus weißes Kalbfleisch

Tiroler Grauvieh am Dreispitzhof

Natürlich gehaltene Kälber beginnen schon im Alter von 1 Woche etwas Heu und Gras zu probieren.

 

Die im Gras und Heu enthaltenen Mineralstoffe, allem voran das Eisen, sind wichtig für das Muskelwachstum und die Blutbildung. Speziell das Eisen sorgt auch für die kräftig rote Farbe des Rindfleisches.

 

Leider wollen viele Konsumenten helles Kalbfleisch. Damit das Fleisch jedoch hell bleibt, dürfen die Kälber kein Gras und kein Heu fressen. Dadurch kommt es zu Eisenmangel, Blutarmut und hellem Muskelfleisch.

 

Der Eisenmangel führt aber auch zu Krankheitsanfälligkeit. Und: jeder soll doch selbst einmal probieren sich 3-4 Monate lang nur von Milchbrei zu ernähren...

 

Das wollen wir unseren Kälbern nicht zumuten!

Daher ist unser Fleisch rot und aromatisch.